Habitus und theatrales Alltagshandeln

Soziologisch-praxeologische Konzepte in der theaterwissenschaftlichen Re/Lektüre

Autor/innen

  • Torben Schleiner

DOI:

https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.152

Abstract

Der Beitrag diskutiert die Grenzen soziologischer Rollentheorien zur Beschreibung theatraler Alltagspraktiken und schlägt eine theaterwissenschaftliche Re/Lektüre von Pierre Bourdieus Habituskonzept vor. Dieses ermöglicht eine tiefgreifende Analyse lebensweltlicher sozial eingebetteter und körperlich fundierter Schaupraktiken jenseits intentionaler Inszenierung. Es erweist sich dabei in besonderem Maße als produktiv, diese theatralen Alltagspraktiken in Relation zu künstlerisch-theatralen Praktiken zu erfassen.

Autor/innen-Biografie

Torben Schleiner

Torben Schleiner, M.A., Lehrbeauftragter und Promovend am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, Forschungsschwerpunkte: Schnittpunkte von Theatergeschichts- und Sozialgeschichtsforschung in Bezug auf theatrale Konstituierung von Gesellschaft, Theater im Ancien Régime, theater-, tanz- und musikbezogene Exotismusforschung sowie deutschsprachige Tanzdiskurse des 18. Jahrhunderts.

Literaturhinweise

.

Downloads

Veröffentlicht

2025-11-28

Zitationsvorschlag

Schleiner, T. (2025). Habitus und theatrales Alltagshandeln: Soziologisch-praxeologische Konzepte in der theaterwissenschaftlichen Re/Lektüre. Thewis, 12(1), 90–107. https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.152