Theater (nicht) verstehen

Autor/innen

  • Thore Walch

DOI:

https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.161

Abstract

Hans-Thies Lehmanns Nachdenken über Theater kreist immer wieder um das Nicht-Verstehen. Er interessiert sich besonders für solche Aspekte von Aufführungen, die sich dem Verstehen entziehen und die sich mit semiotischen Theorien des Theaters nicht einfangen lassen. Dieser Beitrag unternimmt eine Re/Lektüre zweier Texte Lehmanns, seiner einschlägigen Studie Postdramatisches Theater (1999) und des früheren Textes „Über die Wünschbarkeit einer Kunst des Nichtverstehens“ (1994). Ich frage danach, welches Verständnis von (Nicht-)Verstehen darin gezeichnet wird, und schlage abschließend eine Erweiterung im Sinne von Donna Haraways ‚situiertem Wissen‘ vor.

Autor/innen-Biografie

Thore Walch

Thore Walch, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. In seinem Promotionsprojekt untersucht er postdramatische und performative Theatermittel in essayistischen Theaterformen der Gegenwart.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2025-11-28

Zitationsvorschlag

Walch, T. (2025). Theater (nicht) verstehen. Thewis, 12(1), 199–213. https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.161