Re/Lektüre von Theater als Dispositiv zur Herausarbeitung einer gegenkolonialen Analyse vom Begriff des Subjekts

Autor/innen

  • Felipe dos Santos Boquimpani

DOI:

https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.163

Abstract

Der Beitrag verbindet Michel Foucaults Dispositivbegriff mit kolonialen Machtverhältnissen und analysiert Theater als Ort der Subjektivierung zwischen Ästhetik und Politik. Durch einen Vergleich abendländischer, afro-diasporischer und amerindianischer Konzeptionen von Körper und Subjekt soll ein gegenkolonialer Zugriff auf Dispositive herausarbeitet werden. Brasilianische Theaterarbeiten zeigen dabei Flucht als kritische Gegenpraxis der Verkörperung.

Autor/innen-Biografie

Felipe dos Santos Boquimpani

Felipe dos Santos Boquimpani (M.A.) ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Emmy-Noether-DFG-Nachwuchsgruppe Dramaturgies in the Afterlife of Violence (Projektnummer 508024718) der Ruhr-Universität Bochum. Er forscht zu Repräsentation, künstlerischen Prozessen, gegenkolonialen Strategien, Ethnoanthropologie und sozialem Gedächtnis; sein Promotionsprojekt heißt Equivocations of Decolonial Theater.

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2025-11-28

Zitationsvorschlag

dos Santos Boquimpani, F. (2025). Re/Lektüre von Theater als Dispositiv zur Herausarbeitung einer gegenkolonialen Analyse vom Begriff des Subjekts. Thewis, 12(1), 214–246. https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.163