Entfremdung als Kritik?

Zum Potenzial eines vergessenen Begriffs für ein Theater des 21. Jahrhunderts

Authors

  • Felix Stenger

DOI:

https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.151

Abstract

Der Aufsatz konturiert einen affirmativen Entfremdungsbegriff als kritischen Horizont für ein Theater des 21. Jahrhunderts. Über die Rekonstruktion von Rahel Jaeggis Relektüre des Entfremdungsbegriffs fragt er nach Unterschieden zwischen den postdramatischen ‚Entfremdungsgewinnen‘ bei René Pollesch und den restlos entfremdeten Figuren Susanne Kennedys. Ziel des Beitrags ist es, einige Anhaltspunkte für ein neues ästhetisches Kritikmodell zu liefern, das sich als Entfremdungsgestaltung diskursivieren lässt.

Author Biography

Felix Stenger

Felix Stenger, M.A. (promov.), wissenschaftlicher Mitarbeiter am GRK Normativität, Kritik, Wandel (FU Berlin), Forschungsschwerpunkte: Postfordistische Subjektivität, Theater und Ökonomie, Theorien des Neuen Materialismus.

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Published

2025-11-28

How to Cite

Stenger, F. (2025). Entfremdung als Kritik? Zum Potenzial eines vergessenen Begriffs für ein Theater des 21. Jahrhunderts. Thewis, 12(1), 71–89. https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.151