Kritik der Positionalität

Plädoyer für eine relationale Forschungspraxis und Verortung in den Sozial- und Kulturwissenschaften

Autor/innen

  • Elena Backhausen

DOI:

https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.155

Abstract

Der Beitrag übt Kritik an der Praxis der Positionalität, die in sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung vermehrt auf die Deklaration von Identitätskategorien verengt wird. Anstelle statischer, identitätszentrierter Selbstverortung wird eine relationale Perspektive gefordert, in der Positionen situativ entstehen und sich im Feld relational verschieben können. An sechs Kritikpunkten zeigt der Beitrag, dass Identität performativ, kontextabhängig und prozesshaft ist und Positionalität mithin konsequenterweise als relationale Ausrichtung verstanden werden muss.

Autor/innen-Biografie

Elena Backhausen

Elena Backhausen, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Theaterwissenschaft) sowie im Sonderforschungsbereich 1482 Humandifferenzierung, Performance Studies und Philosophy, Dis:ability Studies, Relationalität, kritische Methodologie, Sehbehindertensport und Un:abhängigkeit als Performanz

Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2025-11-28

Zitationsvorschlag

Backhausen, E. (2025). Kritik der Positionalität: Plädoyer für eine relationale Forschungspraxis und Verortung in den Sozial- und Kulturwissenschaften. Thewis, 12(1), 108–132. https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.155