Kritik der Positionalität
Plädoyer für eine relationale Forschungspraxis und Verortung in den Sozial- und Kulturwissenschaften
DOI:
https://doi.org/10.21248/thewis.12.2025.155Abstract
Der Beitrag übt Kritik an der Praxis der Positionalität, die in sozial- und kulturwissenschaftlicher Forschung vermehrt auf die Deklaration von Identitätskategorien verengt wird. Anstelle statischer, identitätszentrierter Selbstverortung wird eine relationale Perspektive gefordert, in der Positionen situativ entstehen und sich im Feld relational verschieben können. An sechs Kritikpunkten zeigt der Beitrag, dass Identität performativ, kontextabhängig und prozesshaft ist und Positionalität mithin konsequenterweise als relationale Ausrichtung verstanden werden muss.
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